Geschichte der SPD-Flintbek

Stand Mai 2019, recherchiert und verfasst, von Eberhard Pieczonka, SPD-Flintbek.

Aus den zur Verfügung stehenden Quellen lässt sich bisher nicht eindeutig belegen, ob es vor 1945 bzw. vor 1933 bereits ein sozialdemokratisches Parteileben in Flintbek gab. Aber bereits vor 1933 während der Weimarer Republik, also der ersten Demokratie in Deutschland, gab es sozialdemokratische Präsenz in Flintbek. Bei der Wahl zur Gemeindevertretung Großflintbek 1924 waren auch Sozialdemokraten auf einer gemeinsamen Liste und 1929 hat es eine „Liste der sozialdemokratischen Partei“ gegeben. Bei der Wahl sind dann drei von neun Sitzen der Gemeindevertretung von dieser SPD-Liste besetzt worden, nämlich durch den Schiffszimmerer Heinrich Hartmann sowie die Arbeiter Hinrich Clausen und Gustav Mordhorst.

Für die Kommunalwahl 1933 gab es in Großflintbek neben dem Wahlvorschlag I „Nationaler Zusammenschluß“ den Wahlvorschlag II „Arbeiter, Rentner, Kleinbesitzer und Mieter“; auf diesem Vorschlag II sind u. a. die Namen der Sozialdemokraten Heinrich Hartmann (inzwischen „Rentenempfänger“) und Hinrich Claussen (Arbeiter) wiederzufinden. Ihre Teilnahme an den Sitzungen der Gemeindevertretung Großflintbek ist aber nur bis 19.06.1933 belegt. Bei der folgenden Sitzung am 24.08.1933 sind sie schon nicht mehr dabei und in der darauffolgenden Sitzung werden neue (andere) Gemeindevertreter verpflichtet.

Die 1933 beginnende Zeit des Nationalsozialistischen Regimes in Deutschland („Drittes Reich“ oder sog. „Tausendjähriges Reich“) bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 war als Ein-Partei-Diktatur eine Zäsur in der parteipolitischen Entwicklung in Deutschland. Am 22.06.1933 wurde die SPD auf der Grundlage des von den Nationalsozialisten im Reichstag durchgesetzten Ermächtigungsgesetzes als „volks- und staatsfeindliche Organisation“ verboten. Am 07.07.1933 sind dann durch eine Verordnung des Reichsinnenministeriums sämtliche Mandate von SPD-Abgeordneten im Reichstag, in den Länderparlamenten und in den Gemeindevertretungen aufgehoben worden.

Andersdenkende wie SPD- und KPD-Mitglieder wurden aus öffentlichen Ämtern gedrängt, verfolgt, verhaftet und teilweise in Konzentrationslagern oder Zuchthäusern eingesperrt, etliche sind dort umgekommen. Einige konnten sich der Verfolgung durch Flucht ins Ausland entziehen.

Die Gemeinden Großflintbek und Voorde wurden 1937 zwangsweise fusioniert und 1938 kam auch die damalige Gemeinde Kleinflintbek hinzu. Die neue Gemeinde erhielt den Namen Flintbek.

Nach dem Zusammenbruch Deutschlands und der Befreiung vom NS-System 1945 haben sich dann unter der Aufsicht der Besatzungsmächte politische Kräfte neu entwickelt. In Flintbek gab es schon unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg bzw. nach der Kapitulation des Deutschen Reiches im Mai 1945 wieder Sozialdemokraten: Aus dem Protokoll der Sitzung des Gemeinderates Flintbek am 20.12.1945 geht hervor, dass u. a. mit (dem gelernten Schneider) Hans Bastian (SPD) die Hauptsatzung beschlossen wurde.

1. Von der Gründung 1946 bis Mitte der 1970-er Jahre

Als Gründungsdatum der SPD Flintbek gilt der 12. März 1946, denn an dem Tag fand hier die erste Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen statt. Der bisherige „provisorische“ Vorstandsvorsitzende Hans Bastian wurde in seiner Funktion bestätigt. Als sein Stellvertreter wurden Friedrich Dietz, als Schriftführer H. R. Müller und zum Kassenwart Heinrich Voigt gewählt. Von denen leben auch heute noch Nachfahren in Flintbek oder diese sind Mitglieder im Flintbeker SPD-Ortsverein. Bei der Mitgliederversammlung am 25. Mai 1946 berichtete Hans Bastian, dass der SPD-Genosse Oswald zum Gemeindedirektor gewählt wurde. Nach der Mitgliederversammlung gab es ein gemütliches Beisammensein mit Tanz, das später wegen der Polizeistunde, die während der britischen Besatzungszeit in Norddeutschland galt, abgebrochen wurde.

Bereits in dieser Zeit bildeten sich in Flintbek SPD-Ausschüsse für Frauen und Jugendliche, also die Vorläufer der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) bzw. der Roten Falken und der Jungsozialisten in der SPD (Jusos). Von SPD-Mitgliedern wurde auch bereits im Mai 1947 der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Flintbek gegründet. Im selben Jahr waren Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an der Gründung der Volkshochschule Flintbek als Verein beteiligt, ebenso 1949 bei der Bildung des Siedlerbundes Flintbek und 1961 beim Aufbau des DGB-Ortskartells Flintbek. SPD-Genossinnen und -Genossen organisierten Faschings- und Kinderfeste, Skat- und Kniffelabende sowie später Radtouren.

Die SPD in Flintbek konzentrierte sich anfangs auf die schrittweise Verbesserung der nachkriegsbedingten schlechten Lebensverhältnisse (insbesondere der unglaublichen Wohnungsnot sowie Mangelversorgung mit Lebensmitteln und Dingen des tägliche Bedarfs). Gleichzeitig kam sie nach den harten Kriegsjahren dem Bedürfnis der Bevölkerung auf Vergnügungen nach, in dem sie Aktionen und Feste organisierte. Das förderte außerdem nicht nur den parteiinternen Zusammenhalt, sondern auch das allgemeine gesellschaftliche Zusammenleben. Dabei hatten die Frauen in der SPD besonderen Anteil, die dafür später die Ortsgruppe der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) bildeten.

Daneben wollte die SPD zumindest langfristig auch die Infrastruktur für einen gewachsenen und noch wachsenden Ort schaffen, also statt Schotterwegen befestigte Straßen, einen Kindergarten, eine neue Schule, Freizeitmöglichkeiten durch Freibad und Sportanlagen.

Hans Bastian (1910 – 1986) spielte in den folgenden Jahrzehnten nach 1945 in Flintbek eine entscheidende Rolle. Nach Aussage eines seiner Kinder soll er schon vor 1933 SPD-Mitglied gewesen sein und dann während der Nazi-Zeit sein Parteibuch versteckt haben. Aus der Mitgliedskarte Nr. 1 des SPD-Kreisvereins Plön geht hervor, dass er am 08.10.1945 (wieder) in die Partei eingetreten ist. Von 1945 bis 1982 ist er Mitglied der Gemeindevertretung Flintbek, auch dessen Vorsitzender (Bürgervorsteher) von 1950 bis 1955 und von 1962 bis 1974 (in dieser Zeit stellte die SPD jeweils die stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung). Im Februar 1946 wird Bastian in den Kreistag des Kreises Plön berufen, bei der Wahl im Oktober 1946 erhält er als Direktkandidat die meisten Stimmen in seinem Wahlkreis. Daneben hatte er in Flintbek verschiedene Ausschussvorsitze inne und war dazwischen stellvertretender Bürgermeister.

In dieser Zeit durchlief Flintbek eine starke Veränderung: Die Einwohnerzahl wächst durch Ausgebombte aus Kiel und Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostprovinzen des Deutschen Reiches (1939 = 1.671, 1946 = 4.982, 1977 = 6.478), viele neue Wohnungen (1962, 1969 – 1972) bzw. Eigenheime (u. a. 1964, 1970 – 1974), Rentnerwohnungen z. B. im Kattensaal (1964), die neue Schule am Ende der Brückenstraße (1952, 1956, 1973) und die in Kleinflintbek (1957/1958), später Auflösung und Verkauf (1972) sowie ein Kindergarten am Butenschönsredder werden gebaut (1965), die alten unbefestigten Dorfstraßen werden erneuert und neue Straßen gebaut (1965 – 1975), etliche Feldwege befestigt (1973 -1974), der Sportplatz am Eiderkamp (1966), daneben das Haus der Jugend (1967) und das Lehrschwimmbecken bzw. Freibad errichtet (1966), die Wasserwirtschaft wird den Stadtwerken Kiel vertraglich übertragen (1971), das erste zentrale Klärwerk an der Eider eingeweiht (1971), der Eiderkamp mit Bahnunterführung für den Verkehr freigegeben (1972), das Ärztezentrum am Plambeckskamp eingeweiht (1973) und das Karstadt-Lager am Schönhorster Weg mit 160 Arbeitsplätzen errichtet (1972/1973).

SPD-Mitstreiter von Hans Bastian im Gemeinderat bzw. in der Gemeindevertretung und/oder in Ausschüssen, teils als Ausschussvorsitzende sind beispielsweise Paul Delfs (Gemeindevertreter 1946 – 1962) , Friedrich Dietz (1960 – 1970), Detlef Griebel (1946 – 1962, auch SPD-Fraktionsvorsitzender 1951 – 1959), Oswald Hain (1948 und 1959 – 1974, auch Fraktionsvorsitzender 1962 – 1974), Fritz Krause (1958 – 1970 und 1974 – 1986) Artur Müller (1951 – 1955 und 1962 – 1986, auch AWO-Vorsitzender von 1948 bis 1979) sowie Marie Weigand (1950 – 1966), alles Handwerker, gewesen. „Fiete“ Dietz erhielt 1989 eine Ehrenurkunde der Gemeinde Flintbek wegen seines langen Ehrenamtes für den Gemeindeboten.

Den Vorsitz im SPD-Ortsvereinsvorstand hatte Hans Bastian bereits Anfang 1947 an Otto Gericke abgegeben, auf den Anfang 1950 Detlef Griebel, später Otto Schultz (1958 – 1964), Willi Müller (1964 – 1969) und ab 1969 der inzwischen 66-jährige Oswald Hain folgten. Während sich die Fraktionsarbeit auf die Bewältigung der kommunalen Aufgaben und Probleme z. B. durch Wohnungsnot konzentrierte, ging es in der Parteiarbeit eher um gesellschaftliche und politische Fragen sowie Gemeinschaftserlebnisse und Zusammenhalt. Regelmäßige Faschingsfeste, Kinderfeste, Ausflüge, Mitgliederversammlungen mit anschließendem gemütlichem Beisammensein, aber auch gegenseitige Unterstützung in Notlagen gehörten dazu. Die Mitgliederzahl entwickelte sich anfangs sprunghaft von 75 (Mai 1946) auf 150 (August 1946) und bis Anfang 1947 auf über 200. Anfang der 1950-er Jahre pendelte sie sich bei ca. 160 ein.

Die SPD Flintbek konnte auch bekannte Persönlichkeiten für öffentliche Veranstaltungen im Ort gewinnen, so 1947 den schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Bruno Diekmann (SPD), zu einer Wahlkampfveranstaltung 1951 den Kieler Oberbürgermeister Andreas Gayk, 1962 den Minister a. D. Wilhelm Käber (MdL), SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, 1964 den legendären SPD-Landtagsspitzenkandidaten Jochen Steffen (später Schriftsteller u. a. als „Kuddel Schnöf“), im Bundestagswahlkampf den Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau Dr. Lauritz Lauritzen (SPD). Außerdem schaffte sie es 1972, eine Ausstellung mit Plakaten, Postern und politischen Grafiken des bekannten Heidelberger Künstlers Klaus Staeck im Rathaus zu präsentieren.

2. Von den 1970-er Jahren bis Mitte der 1990-er Jahre

Nach der „Ära Bastian“ prägte ein anderer Sozialdemokrat seine Fraktion und die Kommunalpolitik, nämlich der Ministerialbeamte Herbert Zöller (1929 – 1995). Mit 45 Jahren wurde er 1974 Gemeindevertreter, stellvertretender Bürgervorstehen und übernahm den Fraktionsvorsitz, den er bis 1982 innehatte. Nach der Kommunalwahl 1982 hatte die SPD wieder die Mehrheit in der Gemeindevertretung und so wurde Zöller 1982 Bürgervorsteher. 1987 erhielt er für sein ehrenamtliches Engagement die Freiherr-vom-Stein-Medaille des Landes Schleswig-Holstein. Nach während seines Amtes als Bürgervorsteher verstarb er plötzlich Ende des Jahres 1995.

Hans Bastian, noch bis 1978 Gemeindevertreter, unterstützt Zöller genauso wie u. a. die Gemeindevertreter Karl-Heinz Börgert, Rolf Dieter Jezewski (auch SPD-Ortsvereinsvorsitzender in den 1970-er Jahren), Fritz Krause (Gemeindevertreter von 1958 bis 1986!), Ferdinand Lorenzen, Ruth Stahl (auch Vorsitzende der Flintbeker AsF-Gruppe von etwa 1975 bis 1990) und Horst Steen (später auch Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Flintbek e. V.), dem 1995 für seinen langjährigen Vorsitz beim Siedlerbund die Verdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein verliehen wird. Dem Flintbeker SPD-Mitglied Götz Dietsche, früherer Geschäftsführer der Autokraft, wird 1989 das Bundesverdienstkreuz für seine Verdienste im sozialen, kulturellen und verkehrspolitischen Bereich (u. a. Vorsitzender des Beirats der Landesverkehrswacht, Verwaltungsratsmitglied des Verbandes öffentlicher Verkehrsbetriebe – VÖV, Beteilung an kooperativen Verkehrsmodellen der Autokraft, Einsatz für Kieler-Umland-Superticket, Engagement für Keramik-Centrum und Aktion „Künstler bei Autokraft“) verliehen.

Während dieser Zeit wird oft auf Initiative der SPD oder zumindest durch ihre Mitwirkung und Unterstützung 1975 das neu erbaute Rathaus am Heitmannskamp 2 bezogen, 1977 die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Kleinflintbek der dortigen Ortswehr übergeben, 1978 das Wappen für Flintbek beschlossen, ab 1979 das Gebiet der ehemaligen Kakaofabrik am Kätnerskamp neu überplant, auf dem später das Warenhaus Famila mit Bäckerei, Blumenladen, Getränkemarkt, Kneipe und Poststelle entsteht, 1980 die Brücke der Brückenstraße über den Lassenweg abgerissen und das neue Feuerwehrhaus der Ortswehr Voorde an der Ecke Langstücken/ Am Krähenholz bezogen. 1981 ziehen die Sozialstation und die Bücherei in das neuerworbene Gebäude Kätnerskamp 6 ein, 1982 wird das von der SPD Flintbek mit Energie geforderte neue Bürger- und Sportzentrum am Ende der Dorfstraße eingeweiht, 1984 die kommunale Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Romano d’Ezzelino geschlossen, 1987 der Erweiterungsbau des Hauses der Jugend eingeweiht, 1988 die von der Gemeinde in Auftrag gegebenen erste Chronik über Flintbek vorgestellt, 1989 das neue Klärwerk an der Kreisstraße 15 zwischen Groß- und Kleinflintbek und dahinter die erste Windkraftanlage 1995 in Betrieb genommen, 1990 mit dem Beschluss der Satzung erstmalig die Bildung eines Beirates für Seniorinnen und Senioren ermöglicht, 1992 die Betreute Grundschule eingerichtet, 1992 bis 1994 das Modellvorhaben „flächendeckende Verkehrsberuhigung in Flintbek“ als ortsweite Tempo-30 km/h-Zone geplant (dann aber wegen Widerständen in der Bevölkerung und in der Kommunalpolitik nicht umgesetzt), 1992 als besonderes Anliegen initiiert von der Flintbeker SPD-Fraktion der Bau einer Seniorenwohnanlage am Mühlenhof in Auftrag gegeben, deren 43 Wohnungen 1993 bezogen werden, 1994 die Jugendfeuerwehr mit 26 Mitgliedern gegründet, und 1995 wird der Bebauungsplan für das Gebiet Vogelstange am Ende der Straße Müllershörn beschlossen.

Zu öffentlichen Veranstaltungen holte die Flintbeker SPD 1978 den SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Klaus Matthiesen, 1979 Heide Simonis, damals noch SPD-Bundestagsabgeordnete (später erste weibliche Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins in Deutschland), Günther Jansen, SPD-Landesvorsitzender, und Hans Wiesen, damals SPD-Landtagsabgeordneter, 1984 Björn Engholm als SPD-Landtagsfraktionschef (später schleswig-holsteinischer Ministerpräsident),1986 Lianne-Maren Paulina Mürl, stellvertretende AsF-Landesvorsitzende und SPD-MdL (ab 1987 Landtagspräsidentin), jeweils in den Bürgersaal des Rathauses. Ins Bürger- und Sportzentrum kam 1987 Norbert Gansel, SPD-Bundestagsabgeordneter, im selben Jahr zu einer Wahlveranstaltung in die Eiderhalle mit Heide Simonis und Hans Wiesen noch Hans-Jochen Vogel, SPD-Parteivorsitzender und SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, später erneut ins Pädagogische Zentrum der Flintbeker Schule. Ein SPD-Fußballturnier wurde 1982 in der Eiderhalle abgehalten und die Flintbeker Jusos organisierten 1984 auf dem Bolzplatz neben dem Sportplatz ein Osterfeuer.

3. Von Mitte der 1990-er Jahre bis 2005

Nach Zöllers Tod wurde ab Januar 1996 die Bibliothekarin Barbara Kindschus, die bisher Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung war, als erste Frau Bürgervorsteherin in Flintbek. Die SPD-Fraktion bestand auch zu dieser Zeit etwa je zur Hälfte aus Frauen und Männern. Als vorherige Finanzausschussvorsitzende behielt Kindschus auch im neuen Amt die Gemeindefinanzen im Auge. Leider ist sie nach nur 21 Monaten in diesem Amt im September 1997 plötzlich verstorben. Ihr folgte als Bürgervorsteher der Diplomingenieur Berndt Newe, bisheriger SPD-Fraktionsvorsitzender in der Gemeindevertretung und bereits seit zehn Jahren Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Flintbek. Seine Frau Inge Newe war zu der Zeit Mitglied im Kreistag von Rendsburg-Eckernförde.

Den Vorsitz im SPD-Ortsvereinsvorstand führte seit Ende der 1990-Jahre erstmals auch eine Frau: Karina Gloyer-Köpke. Sie versuchte den Mitgliederrückgang seit Mitte der 1990-er Jahre durch neue Impulse in der Partei von 150 auf unter 120 zu stoppen. Sie organisierte Veranstaltungen zu gesellschafts- und sozialpolitischen Themen und förderte Diskussionen und Meinungsbildung mit modernen Kommunikationsabläufen. Ihr Mann Detlef Köpke war zeitweise Mitglied im Landesvorstand der SPD Schleswig-Holstein, kehrte 1998 in die Kommunalpolitik als SPD-Fraktionsvorsitzender der Gemeindevertretung Flintbek zurück. Der Diplom-Ingenieur war besonders diskussionsfreudig und bekannt für verbalen Schlagabtausch mit den politischen Gegnern. Seine Fraktion nahm er in die Pflicht zur korrekten Arbeit nach sozialdemokratischen Grundsätzen. Den Ortsvereinsvorsitz von Karina Gloyer-Köpke übernahm 1999 der Jurist Norbert Bövingloh, den er bis 2004 innehatte. Später war die langjährige „Parteisoldatin“ Dörte Zander, seit 20 Jahren in der Kommunalpolitik, schon länger aktiv für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Flintbek und im Ortsvereinsvorstand, für zwei Jahre bis 2007 Ortsvereinsvorsitzende. Beide konnten den Mitgliederrückgang, inzwischen auf ca. 80, nicht aufhalten.

Für die bisher von der Gemeindevertretung gewählten Bürgermeister/innen war inzwischen die Direktwahl durch das „Wahlvolk“ auf Betreiben der SPD gesetzlich in Schleswig-Holstein eingeführt worden. Die erste Direktwahl sollte in Flintbek im Jahr 2000 stattfinden. Der bisherige, noch von der Gemeindevertretung eingesetzte hauptamtliche Bürgermeister Werner Reichhelm (SPD), trat nach sechs Jahren nicht wieder an. So sah es Berndt Newe wohl als selbstverständlich an, dass er sich als SPD-Kandidat bewirbt. Erfahrungen für das Amt hatte er als langjähriger Kommunalpolitiker und zuletzt als Bürgervorsteher genügend gesammelt. Er konnte sich aber gegen den damaligen Bauamtsleiter der Gemeindeverwaltung Flintbek, Horst-Dieter Lorenzen, der von der CDU und der freien Wählergemeinschaft unterstützt worden war, nicht durchsetzen.

In dem Zeitraum von Mitte der 1990-er bis Mitte der 2000-er Jahre veränderte sich Flintbek nicht mehr so stark. Zu den Veränderungen gehörten jetzt die Einweihung der AWO-Kindertagesstätte Storchennest (1998), die Fertigstellung des Wohngebietes Vogelstange (2000), Einweihung des Gebäudekomplexes Hörnpassage in Müllershörn und der neuen Sparkasse Kätnerskamp (2000), die Einweihung des neuen Hauses der Feuerwehr Großflintbek (2001), Fertigstellung des Teilneubaus der Schule am Eiderwald (2002), der Beschluss von Umweltzielen im Rahmen der Agenda 2010 und des Dorferneuerungsplanes (2003), der Aufbau einer Skateboard-Anlage auf dem Parkplatz An der Bahn (2004) und die Freigabe des Radweges von Kleinflintbek nach Kiel-Meimersdorf (2005).

Durch das deprimierende Kommunalwahlergebnis 2003 (in Flintbek von 42 % auf 26 %), das landesweit ähnlich ausfiel und auf die Agenda-Politik der SPD-geführten Bundesregierung zurückgeführt wurde, war die SPD in Flintbek nur noch zweitstärkste Fraktion und stellte nicht mehr den Bürgervorsteher.

Der SPD-Ortsverein Flintbek beteiligte die Flintbeker Bevölkerung an aktuellen Themen durch öffentliche Veranstaltungen, zumeist mit kompetenten SPD-Personen, z. B. 2001: „Entwicklung Flintbeks“ mit Flintbeker SPD-Fraktionsmitgliedern, „Wie gehen wir mit alltäglicher Gewalt um?“ mit Jutta Schümann (SPD-MdL), „Ist unsere Sicherheit bedroht?“ mit Staatssekretär Ulrich Lorenz (SPD), schl.-holst. Innenministerium, 2002 „Brauchen wir die Südspange Moorsee – Molfsee (B404/A21 – A215)?“, 2003 „Elternhaus – Kindergarten – Schule, Bildung in Flintbek“ mit Birgit Herdejürgen (SPD-MdL), „Schule in Flintbek, Betreute Grundschule, verlässliche Halbtagsschule“ und „Verwaltungsstrukturreform“ jeweils mit Jutta Schümann (SPD-MdL), 2004 „Gesundheitsreform“ mit Wolfgang Wodarg (SPD-MdB), „Offene Ganztagsschule“ mit Ute Erdsiek-Rave (SPD), Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

4. Von 2006 bis heute

In dieser Situation (nur ca. 26 % für die SPD Flintbek) wählte die Mitgliederversammlung 2007 unerwartet den 41-jährigen Erzieher Wulf Briege zum Ortsvereinsvorsitzenden. Er war deutlich jünger als seine Vorgänger. Mit viel Energie, strategischem Können und mehr Professionalität gab er der SPD Flintbek neuen Schwung. Hierfür wurden die neuen Medien im Internet genutzt, die Außendarstellung der SPD verbessert, z. B. durch regelmäßige Herausgabe der kleinen Parteizeitung „Roter Eiderbote“ mit neuem Layout. Gleichzeitig wurde mit lockeren Treffen abends im Bürger- und Sportzentrum („Dämmerschoppen“) versucht, mit politisch Interessierten ins Gespräch zu kommen. Kontakte wurden außerdem weitergeführt und gesucht durch jährliche SPD-Flohmärkte, -Jahresempfänge, -Preisskat- und -Kniffelabende sowie -Radtouren, und sporadische SPD-Boule-Spiele. Nachdem die Mitgliederzahl schon auf 75 gesunken war, konnte sie bei 80 bis 90 stabilisiert werden.

Im Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2008 formulierte die SPD Flintbek Ziele wie beispielsweise qualifizierte Kinderbetreuung, Einführung einer offenen Ganztagsschule, Unterstützung der Jugendarbeit sowohl im Haus der Jugend „Pfütze“ als auch in Vereinen, Verbesserung der Sportanlagen durch Sanierung des sogenannten Tennenplatzes (heute Kunstrasenplatz), Angebotsausbau in der Gemeindebücherei, Geschwindigkeitsbegrenzung an verschiedenen Punkten der innerörtlichen Straßen und Erweiterung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Bei der Kommunalwahl 2013 forderte die SPD Flintbek u. a. bezahlbaren Wohnraum, Erweiterung der Kinderbetreuung, insbesondere in den Kindetagesstätten, Erhalt des Freibades und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements. Bei der nächsten Gemeindewahl 2018 kündigte die SPD Flintbek an, sich für einen Schulneubau einzusetzen, barrierefreie Mietwohnungen zu schaffen, die ambulante Pflege auszubauen, die Digitalisierung zu erweitern, neue Gewerbeflächen für Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen bereitzuhalten.

In den letzten beiden Wahlperioden der Gemeindevertretung von Mitte der 2000-er Jahre bis 2013 wurde der Bebauungsplan für das Gelände Renner-Edeka Dorfstr./Alter Schulweg beschlossen (2006), die Eiderbrücke am Freibad/Eiderkamp abgerissen und neugebaut (2007), wurde der Bebauungsplan für das ehemalige Karstadt-Gelände, später Saalbeek und Colbergskamp, beschlossen (2007), die Haupt- und die Realschule zur Regionalschule (2008/2009), das neue (umgebaute und erweiterte) Feuerwehrhaus Kleinflintbek eingeweiht (2009), ein Angebot für nachmittags in der Schule am Eiderwald eingeführt (2010), der neue Kunstrasenplatz im Bürger- und Sportzentrum abgenommen (2010), der Förderverein Freibad Flintbek mit dem ersten Vorsitzenden Wulf Briege (SPD) gegründet (2011), für die Schule am Eiderwald die Umwandlung von der Regionalschule zur Gemeinschaftsschule ab 2013/2014 beschlossen (2012), das neue Gebäude der Gemeinde-Kindertagestätte „Ich und Du“ am Dickskamp eingeweiht und bezogen (2013), das erste Osterfeuer der SPD Flintbek mit 400 Besucherinnen und Besuchern veranstaltet (2013), die Zukunftswerkstatt zur Ortsentwicklung „Flintbek 2030″ mit Beteiligung der Flintbeker Bevölkerung durchgeführt (2013) und die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule (OGS) bei der (Gemeinschafts-) Schule am Eiderwald Flintbek beschlossen.

Die Flintbeker SPD führte ihre Veranstaltungen für die Bevölkerung u. a. wie folgt fort: 2006 „Violine trifft Mozart“ unter dem Motto „Klassik im Freibad“, Freibad Flintbek, „Kindertagesstätte – Was geht?“ mit Flintbeker AWO-Kita-Leiterin, Kinderärztin und Schul-Konrektorin, 2008 „Energiesparen am Gebäude“ mit Energie-Ingenieur Matthias Fiedler, 2010 „Bürgerversicherung statt Kopfpauschale im Gesundheitswesen“ mit Sabrina Jakob und Andreas Hering (beide SPD und Krankenkassenfachleute), „Was erwartet die Wirtschaft von der Schule?“ mit Vertretern von Dienstleistern, Gewerbe, Handel und Industrie, 2011 „Gemeinschaftsschule für Flintbek? mit Dr. Henning Höppner (SPD-MdL), „Neue Wege in der Pflege“ mit Birte Pauls (SPD-MdL) und 2012 „Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit“ mit Andreas Fleck (SPD Felde).

Nachdem der SPD-Ortsverein Flintbek unter Wulf Briege immer mehr Zuspruch erhalten hatte, zeigten sich auch bald Wahlerfolge. Der SPD-Landtagskandidat Dr. Ralf Stegner, SPD-Landesvorsitzender und ungeliebt bei Presse und anderen Parteien, konnte 2012 in Flintbek mit 38 % die meisten Stimmen mit 4%-Punkten Vorsprung zum Zweiten erreichen. Bei der Bürgermeisterwahl 2012 hat die SPD den parteilosen Olaf Plambeck, damals noch büroleitender Beamter im Rathaus, mit professioneller Hilfe der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) unterstützt. Ohne Gegenkandidaten wurde er mit über 88 % zum Bürgermeister gewählt. Ein Jahr später konnte die Flintbeker SPD durch erfolgreichen Wahlkampf bei der Kommunalwahl 2013 neun von zehn Direktmandaten erringen und wurde wieder stärkste Fraktion. Durch eigene Überhang- und Ausgleichsmandate für die anderen Fraktionen erhöhte sich die Mitgliederzahl der Gemeindevertretung von eigentlich 19 auf 24, Entsprechend größer wurden auch die Ausschüsse. Der 66-jährige Pensionär Eberhard Pieczonka wurde Bürgervorsteher und Wulf Briege erster stellvertretender Bürgermeister. Die Fraktion wird seit Mitte 2014 von dem damals erst 23-jährigen Jurastudenten Jaschar Tavanamehr als jüngstem Fraktionschef geführt.

In dieser Wahlperiode der Gemeindevertretung sind im Jahr 2013 eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Schulen in Flintbek und Bordesholm geschlossen, ein Klimaschutzkonzept, die Ortszentrumneugestaltung mit Städtebauförderung und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung beschlossen worden. Die erforderlichen Gutachten für die Städtebauförderung sind dann 2014 in Auftrag gegeben, ebenso wurde die Bauleitplanung für die Wohnbebauung des ehemaligen Geländes der Gemeinde-Kita und der sog. Apfelkoppel zwischen Tulpenweg und Am Wasserwerk begonnen. Auch 2014 wurde die institutionelle Kindertagespflege der Gemeinde im Haus Kätnerskamp 6 eingerichtet und zur Unterstützung des Ehrenamtes ein Workshop für Vereine und Verbände durchgeführt. Das Jahr 2015 war gekennzeichnet durch den Flüchtlingsstrom, vorrangig aus den Kriegsgebieten des Vorderen Orients (Afghanistan, Irak, Syrien) und aus Afrika. Zur Unterbringung der rund 150 zugeteilten ausländischen Personen sind Unterkünfte, Möbel, Deutschunterricht und vieles mehr insbesondere mit starker ehrenamtlicher Unterstützung  geregelt worden. Außerdem ist ein Feuerwehrbedarfsplan aufgestellt, die Neugestaltung des Schulhofes fortgeführt und die Sanierung des Sportplatzes am Eiderkamp mit neuer Tartanbahn beschlossen worden. Ein weiterer Punkt des SPD-Kommunalwahlprogramms wurde mit der ersten Ehrenamts- und Vereinsmesse in 2016 erfüllt, der ein halbes Jahr später der erste Runde Tisch für das Ehrenamt folgte. Weitere Maßnahmen waren die Beschlüsse für die Planung des neuen Markant-Marktes (für Famila) mit Aldi am Eiderkamp, die Erweiterung des Edeka-Marktes und für einen neuen Drogeriemarkt in der Dorfstraße. 2017 wurde bereits das nächste Wohnbaugebiet auf einem Teilstück der Wiese zwischen Heimstättenweg und Bäckerberg geplant. Zu dem Gutachten über Demografie und Siedlungsentwicklung in Flintbek wurde das Konsenspapier vereinbart. Ein Schock für fast alle war dann der Totalverlust des Gebäudes vom Bürger- und Sportzentrum durch Brand Ende April 2017. Dadurch folgten dann Neu- bzw. Wiederaufbauplanungen unter Beteiligung der Vereine. Daneben ging es um die Frage von Eignungsgebieten für Windkraftanlagen in Flintbek, Überlegungen über weitere Wohngebiete am Südostrand des Ortes und die Neufassung der Satzung für den Seniorenbeirat. Ende 2017 konnte dann noch die Kooperationsvereinbarung zwischen rund 70 Gemeinden um Kiel und der Landeshauptstadt unterzeichnet werden. Für den Haushalt 2018 wurden Mittel zur Erweiterung der Feuerwehrhallen an der Dorfstraße und für einen neuen Feuerwehrhubwagen bereitgestellt, der auch von Wulf Briege geführte und sehr aktive Freibadförderverein hatte z. B. bereits eine Rutsche und 2018 eine Wasserschlange angeschafft und der Gemeinde geschenkt. Bürgervorsteher Eberhard Pieczonka (SPD) veranlasste zusammen mit dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund die Enthüllung einer Gedenktafel für 1944 an der Hamburger Chaussee von der Gestapo (Geheime Staatspolizei des NS-Regimes) erschossene alliierte Kriegsgefangene im Rahmen einer Gedenkfeier.

Bei der Kommunalwahl im Mai 2018 konnte die SPD zwar nicht wieder stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung werden, hat sich aber als zweitstärkste Fraktion deutlich gegenüber anderen Parteien behaupten können. Während Jaschar Tavanamehr weiter Fraktionsvorsitzender blieb, ist Wulf Briege zum 2. Stellvertretenden Bürgermeister gewählt worden.

Das Engagement des SPD-Ortsvereins hat sich unter Leitung von Wulf Briege (Ortsvereinsvorsitzender seit 2007) in den letzten Jahren den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst. Von den vielen gemeinsamen Veranstaltungen wie Fasching, Boule-Spiele und Radtouren hat die SPD Flintbek sich auf die konzentriert, die noch gut angenommen werden. Dazu gehören die alljährlichen Skat- und Kniffelabende, die Flohmärkte, Laterne Laufen sowie Herbstessen. Dafür ist die SPD im Internet nicht nur durch diese Webseite, sondern auch bei Facebook vertreten. Aber ihr Hauptanliegen bleibt der Einsatz für Schwächere in Flintbek, wie z. B. Hilfe für Mieter/innen, Ermöglichung von preiswerten Wohnungen, Einsatz für eine bessere Schule.

Erstmals 2013 organisierte die SPD Flintbek zusammen mit des AWO-Ortsverein Flintbek ein Osterfeuer auf dem Parkplatz der Großflintbeker Feuerwehr, das mit 400 Gästen sofort ein voller Erfolg war. Deshalb wurde es auch im 2-Jahres-Rhythmus zuletzt zusammen mit der Großflintbeker Feuerwehr wiederholt. Weitere Veranstaltungen der SPD in Flintbek: 2013 „Flintbek trifft Bundestag“ mit Bürgermeister Olaf Plambeck und Sönke Rix (SPD-MdB), „150 Jahre SPD“ mit Dr. Ralf Stegner, SPD-Landesvorsitzender und SPD-Fraktionschef im Landtag, „Flohmarkt auf der Dorfstraße“ zum Dorffest, 2017 Besuch der Bundesfamilienministerin Katarina Barley beim SPD-Flohmarkt im Rathaus, 2018 Demonstration zur Erinnerung an die Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren, erstmals „Afterworkparty“ im Rahmen des Dorffestes mit 800 Gästen, Informationsabend mit dem Mieterbund und dem Sozialverband für 200 von Mieterhöhungen bedrohten Haushalten in Flintbek und 2019 ein Diskussionsabend für eine neue Schule in Flintbek.

Daneben hat gerade in den letzten Jahren im Rahmen seiner Wahlkreisbetreuung der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Ralf Stegner diverse Bürgersprechstunden und Wahlkreisrunden in Flintbek abgehalten. Zusätzlich hat er in Flintbek Einzelhändler, Kinderbetreuerinnen, das Rathaus, die Polizeistation, den SPD-Flohmarkt beim Dorffest, die SPD-Jahreshauptversammlung und den TSV Flintbek besucht. Außerdem traf er sich mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in Flintbek, so u. a. mit dem Einzelhandel, den Flüchtlingshelferinnen, den Bürgermeistern des Amtes Flintbek und Kinderbetreuerinnen. Das gleiche gilt für den Bundestagsabgeordneten Sönke Rix, der u. a. Kindergärten und den ortsansässigen Chipkartenhersteller am Konrad-Zuse-Ring besuchte sowie an vielen SPD-Veranstaltungen, wie z. B. dem SPD-Frühjahrsempfang oder SPD-Herbstessen mit Ehrung der langjährigen Mitglieder teilnahm.

Die Jungsozialisten (Jusos) im Kreis Rendsburg-Eckernförde treffen sich seit Jahren häufig in Flintbek, weil sich bei ihnen auch junge Sozialdemokraten von hier engagieren.

Am 12. März 2019 erhält der frühere Flintbeker SPD-Vorsitzende Berndt Newe den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (sog.Bundesverdienstkreuz) für sein Jahrzehnte langes ehrenamtliches Engagement in seiner Gewerkschaft und in der Kommunalpolitik (Ausschussmitglied bzw. Gemeindevertreter von 1980 bis 2018).

 

 

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