SPD-Flintbek will Ortsumgehung

In der Sitzung des Umwelt- und Wegeausschusses der Gemeinde Flintbek am 19. April wird es auf Antrag der SPD Flintbek einen Tagesordnungspunkt „Verkehr in Flintbek, Ortsumgehung“ geben. Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Jaschar Tavanamehr:

Bild: Matthias Masch

In der Sitzung des Umwelt- und Wegeausschusses der Gemeinde Flintbek am 19. April wird es auf Antrag der SPD Flintbek einen Tagesordnungspunkt „Verkehr in Flintbek, Ortsumgehung“ geben. Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Jaschar Tavanamehr: „Es gibt trotz anderslautender Aussagen in Verkehrsgutachten Befürchtungen von Flintbek Bürgerinnen und Bürgern, dass die Belastung durch Autoverkehr z. B. in der Dorfstraße und im Rosenberg unerträglich wird. Dieses nehmen wir ernst, deshalb habe ich den Punkt als Ausschussvorsitzender aufgenommen.“ Und Tavanamehr weiter: „Auch wenn es kurzfristig gut geht, wissen wir bisher nicht, wie sich der Ausbau der B 404 zur Autobahn A 21 bis nach Kiel auswirken wird. Für das letzte Autobahn-Teilstück gibt es zwar noch nicht einmal ein Planfeststellungsverfahren, aber hiermit müssen wir uns frühzeitig beschäftigen, um eventuelle Gefahren abwenden zu können.“
Tavanamehr befürchtet, dass die Kapazität der genannten Straßen nicht ewig ausreichen wird. So gibt es in seiner Fraktion Überlegungen, den Durchgangsverkehr durch eine Ortsumgehung aus dem Ort fernzuhalten. Darüber sollte intensiv diskutieret werden. Danach wären wohl weitere Untersuchungen und aktualisierte Prognosen erforderlich. Zu den weiteren Schritten gehören dann die Prüfung der Realisierbarkeit und die Finanzierung. Tavanamehr weiß, dass es ähnliche Überlegungen schon einmal vor Jahrzehnten gab und meint: „Heute ist das Verkehrsaufkommen höher und wächst zumindest fühlbar weiter, also ist es richtig, das Thema erneut anzustoßen.“

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