Wiederaufbau Bürger- und Sportzentrum Flintbek bereitet Kopfschmerzen

SPD-Fraktion überrascht von hohen Kosten für das BSZ.

Bild: Matthias Masch

Die jetzt von dem Planungsbüro vorgelegten neuesten Kostenberechnungen für den Wiederaufbau des Gebäudes liegen egal in welcher Variante deutlich über den ursprünglich geschätzten Kosten. Das hat die SPD-Fraktion alarmiert, weil die Gemeinde nur einen finanziell begrenzten Spielraum hat. Immerhin gehörte die Sicherung der Gemeindefinanzen auch zu den Zielen des SPD-Wahlprogramms für die Kommunalwahl.

„Hier soll ein Bürger- und Sportzentrum erneut entstehen, also nicht nur für Sporttreibende, sondern auch für die Einwohnerschaft insgesamt“, erklärt Jaschar Tavanamehr, SPD-Fraktionsvorsitzender in Flintbek. Die „große Lösung“- inklusive Räumlichkeiten für die Schützensparte würde mit 3,9 Mio. zu Buche schlagen. Der von der Versicherung ermittelte Entschädigungsanspruch für den Neubau des BSZ beläuft sich auf 2,6 Mio. Der Differenzbetrag zur festgestellten Gesamtneuwertentschädigung muss finanziert werden. „Das ist den Bürgerinnen und Bürgern kaum zu vermitteln“, stellt Jaschar Tavanamehr fest. Und die Gemeinde muss in nächster Zeit noch andere kostenintensive Maßnahmen stemmen, so zum Beispiel die Erneuerung des Hallenbodens der Eiderhalle, außerdem sind Teile der Schule sanierungsbedürftig.

 

 

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