Kann Heikendorf Muster für Schulneubau in Flintbek sein?

Nachdem die SPD Flintbek im März im Rahmen eines Info- und Diskussionsabends die Frage des Schulneubaus hatte erörtern lassen,

Bild: Peter Hansen

wurde in einer Einwohnerversammlung der Gemeinde Flintbek im Mai das letzte Gutachten aller Aspekte zur Frage von Sanierung oder Neubau der Schule am Eiderwald Flintbek mit ihren rund 700 Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Danach ist ein Neubau die bessere Variante, allerdings sind für alle Varianten erhebliche Investitionen erforderlich. Da gerade in Heikendorf ein Schulneubau für 800 Kinder eingeweiht worden ist, hatte die SPD Flintbek am 4. Juni zu einem Info-Abend mit dem früheren Heikendorfer Bürgermeister Alexander Orth in die Schulmensa eingeladen.

Orth berichtete, dass es in einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) gelungen sei, für insgesamt geplante 16 Millionen Euro ohne Preissteigerung und mit Fertigstellung zum vorgesehenen Termin, den Neubau zu beziehen. Dafür war eine vernünftige Planung auf der Basis eines Gutachtens, die Investitionsbank als Finanzberater und ein Rechtsanwalt, der die Besonderheiten der ÖPP kennt, erforderlich. Auch Orth empfahl Flintbek einen Neubau, der in gleicher Weise wie in Heikendorf geregelt werden könnte.

Die anwesenden Elternvertreterinnen der Schule und der Kindergärten zeigten sich sehr interessiert. Sie waren sich einig, dass eine gute Schule sich durch motivierende Lehrkräfte, aber auch durch ein funktionales und ansprechendes Gebäude auszeichnet. Mit einer Sanierung könne keine Barrierefreiheit und keine richtige Raumgröße geschaffen werden. Außerdem zieht eine attraktive Schule auch Schülerinnen und Schüler aus dem Umland an. Deshalb wolle man in den eigenen Gremien und Institutionen für einen Neubau werben.

 

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